Digedags
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Mit dem „Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule“ 1946 erschienen in der SBZ die ersten Kinderzeitschriften. Sie hatten den Auftrag , die junge Generation zu „gebildeten und entschlossenen Erbauern der sozialistischen Gesellschaft“ zu erziehen. Mit liebenswürdigen“ Helden, Bildgeschichten, Liedern, Rätseln oder Bastelbögen wurden die Botschaften weitergegeben. Bereits 1946 erschienen die „ABC-Zeitung“ und „Die Schulpost“. Es folgten 1948 die Trommel, 1953 Fröhlich sein und singen ( später FRÖSI) und 1955 ATZE.
Am 23.12.1955 erschien dann das MOSAIK von Hannes Hegen, die erste reine Comic Zeitschrift der DDR mit den Digedags wurde geboren.
20 Jahre lang bestanden die Helden ein Abenteuer nach dem anderen bis sie im Dezember 1975 nach 223 Heften , für immer von der Bildfläche verschwanden.
Die Urheberrechte an Geschichten, Abbildungen und Figuren liegen bei Johannes Hegenbarth bzw. den Verlagen ("Junge Welt ") jetzt Tessloff Verlag Nürnberg. Seit 2011 liegt das ganze Lebenswerk von H.H. in Leipzig, im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.
Den Autoren und Herausgebern des Mosaik gilt unser Dank für viele spannende Geschichten, die so manchen von uns bis heute nicht losgelassen haben.
