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Links: Unikat für einMosaik-Buch aus dem Jahr 1960. Rechts: der Comic-Held Ritter Runkel. Eine Ausstellung über die Abenteuer der Comic-Figuren wird jetzt in Burg Stargard gezeigt.
| Die Digedags und Ritter Runkel in Burg Stargard | |||
„Mosaik“-Begründer |
Burg Stargard - Auf den Spuren von „Ritter Runkel und den Digedags“ können Comic-Fans in Burg Stargard (Mecklenburg-Strelitz) wandeln. Im ehemaligen Marstall, wo einst Schlachtrosse standen, wurde jetzt eine Ausstellung über die Abenteuer der DDR-Comic-Helden eröffnet. Neben wertvollen Anfangsausgaben wird unter anderem ein Modell der Schiffskogge gezeigt, mit der „Ritter Runkel“ in fernen Ländern auf Abenteuerreise ging. Das rund 1,50 Meter hohe Schiff | ist aus Teilen von Türschlössern gebaut worden. Mehrere Bildtafeln weisen zudem auf die bewegte Geschichte der Comic-Zeitschrift „Mosaik“ und seines Begründers Hannes Hegen (eigentlich Johannes Hegenbarth) hin. Die Schau wurde vom „Mosaik“- und Comicclub Neubrandenburg inszeniert. Dabei sind auch 45 Zeichnungen zum 85. Geburtstag von Hegen aus dem Buch „Sich hegen bringt Segen“ von Thomas Möller, dem Vereinsvorsitzenden, zu sehen. |
Die Digedags reisten von1955 bis 1975 in 220 „Mosaik“- Heften durch die Zeit, erlebten im antiken Rom ebenso Abenteuer wie in der Urzeit. Nach langem Streit um die politische Ausrichtung des Heftes und mehrfach drohenden Verboten war Hegen 1975 ausgestiegen. Danach erschien „Mosaik“ mit den „Abrafaxen“, die es bis heute gibt. Info: Die Ausstellung wird bis 14. August auf der Höhenburg in Burg Stargard und im Dezember in Pasewalk gezeigt. |


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