Günter Hain
Auf seinen vielen Reisen ins Länderdreieck und Ungarn entstanden eine Vielzahl von Aquarellen. Im Tafelbild hat sich Hain in erster Linie als Porträtist bewiesen. Sein Hauptschaffensgebiet auf dem der Nachdruck seiner täglicher Arbeit lag, fand er jedoch als Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern, Zeitschriften und Kalendern. Hunderte von Zeichnungen entstanden im Laufe der Zeit für "Fröhlich Sein und Singen", Atze und die Trommel im Verlag Neues Leben. Im gleichen Jahr erschien 1959 sein Buch "Lämmchen". Für den Märchenkalender des Verlages Bild und Heimat in Reichenbach war er seit 1958 tätig, ebenso seit 1965 für den Kinderkalender des deutschen Hygienemuseums. Dazu kam gelegentlich die Gestaltung von Märchenfilmen für die Gesellschaft der DSF mit dem Streifen "Mailer das Mondmännchen" und "Der Müllerbursche und das Kätzchen". Diastreifen dazu entstanden in Zusammenarbeit mit der DEFA. Die große Spannweite von Hains Talent und Schaffen erweist sich noch mehr, wenn man dazu seine Arbeiten der baugebundenen Kunst mit Wandbildern, Sgraffiti, Mosaik-Arbeiten und Fliesenmosaiks nimmt, die für Görlitzer Wohnbauten, Betriebe, Schulen entstanden sind. Für die Atze und die Frösi entstanden viele Heimatgeschichten.
Nach der Wende arbeitete Hain hauptsächlich in seiner Heimatstadt Görlitz in der er noch heute mit einer Sonderausstellung geehrt wird. Er starb am 23.04.1997.
