Heinz Jankofsky

Für viele Karikaturisten ist die Nase ihrer komischen Figuren das Firmum, man denke nur an Erich Schmidt, an Karl Schrader oder Loriot. Jankofskys komische Typen lassen sich an ihren weitaufgerissenen, scheibenartig wirkenden Augen und den abenteuerlich in der Gegend ragenden Kolbennasen erkennen. "Mann streckt seine Nase ja auch nicht in eine Hundehütte, noch dazu in eine fremde!". Die weiblichen Akteure des Zeichners tragen ausschließlich die Konfektionsgröße 48 oder 50 . Die dicke Frau als komische Person schlechthin. Irgendwo auf der Zeichnung ,für das Geschehen meist ohne Belang, lugt eine kleine Katze hervor, das Lieblingstier des Zeichners.

Mit NBI- Serien machte Heinz Jankofsky (geb.1935 in Berlin) erstmals auf sich aufmerksam. Jankofsky hatte fast 20 Jahre als Schlosser gearbeitet, bevor er sich nach intensiven Abendkursen sein Wunsch erfüllte, Zeichner zu werden. Seine Arbeiten erschienen im "Eulenspiegel", der NBI, der" Wochenpost", der "FF-dabei" und der Super Illu, für die er heute noch zeichnet. Beliebt wurden seine Bildergeschichten über Buratino (hier klicken für das erste Kapitel einer unveröffentlichten Version auf www.DDR-Comics.de), Münchhausen und Nimmerklug , seine Tierfabeln und schließlich sein lustiger Dackel-Strip Rolf und Rudi. Nach der Wende wurden seine Comic-Strip`s bissiger. Schwarzer Humor wurde groß geschrieben. Heinz Jankofsky ist Pressezeichner. Er zeichnet für den Tag, für die Woche, nicht von vornherein auf die "Ewigkeit".

Am Dienstag dem 01.September signiert Heinz Jankofsky seine Bücher in Stralsund im Center. Ab 13.00 Uhr wir er , zu Gast im Center seien. Jeder der seinen "...Schein fürs Sein", Personalausweis für Bürger der DeutschenDemolierten Republik dabei hat, kann diesen dort signieren lassen, oder in der Buchhandlung kaufen. 8 Jahre nach dem Mauerfall, ist Ihr schönster Personalausweis der Verkaufsrenner des Eulenspiegelverlag`s .Neben dem dicken Jankofsky-Buch ,wird es dort auch den "Knigge für Beamte "geben....Völker aller Länder.... verteidigt  diesen Berufsstand. Gewiß aber geben gerade die Dummheiten, Umständlichkeiten und vor allem die Irrtümer unseres Lebens den Stoff her, aus dem das Leben gemacht ist, auch wenn wir es sind, die für den Spott nicht zu sorgen brauchen.