Horst Schrade

Geboren am 16.04.1924. Er lernte Bankkaufmann.

Von 1942-1945 war er Matrose der ehemaligen Kriegsmarine und setzte sich kurz vor Kriegsende nach Kopenhagen auf einen Eisbrecher ab. Seine heimliche Liebe ist das Wasser und das Meer. Von 1946 bis 1949 Neulehrer in einem Dorf in Brandenburg.

Hier bereits erste Zeichnungen und Karikaturen, sein Traumberuf lag auf der Lauer. 1949 bis 1953 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin Weissensee. Anschliesend ging er zur satirischen Zeitschrift "Frischer Wind", danach Eulenspiegel wo er bis zur Rente Stammzeichner war. Zeichnete z.B.auch für Junge Welt, Bauern Zeitung, Lehrerzeitung, Berliner Zeitung, ND, Volksarmee,Humanitas, " Die Wahrheit" (WB) Plakate für die Diestel und vieles mehr.
Schrade hat im und fürs Fernsehen der DDR gearbeitet und Fremdsprachenbücher illustriert. Im Schnitt hat er 3-4 Zeichnungen am Tag gemacht, die auch alle in den Zeitungen abgedruckt wurden.

Horst Schrade war einer der produktievsten Zeichner der DDR gewesen, Er selber schätzt das er ungefähr 25000 Zeichnungen gemacht hat. Auf seinen vielen Reisen für den Verband der bildenden Künstler hat er viele gezeichnete Erinnerungen mitgebracht und in jeder Lage, egal ob im Flugzeug ,auf dem Schiff oder im Bus , gezeichnet.
Er lebt heute in Berlin.