Wolfgang Schubert

Wolfgang am 24.05.2012 in seinem Haus in Berlin

Am 7.November 1963 erschienen zum ersten mal in der Nr.45 auf Seite 5 ,"Piefke und Schniefke".

Seit diesem Tag waren sie mit der Trommel unzertrennbar verbunden Piefke und Schniefke haben wohl alles ,was zwei ausgeschlafene Pioniere zwischen 10 und 12 Jahren anstellen können, gemacht.Die beiden waren eine Auftragsarbeit für die "Trommel",es sollten 2 lustige Pionierfiguren entworfen werden. Piefke war dabei der aktivere von beiden,der frechere, von ihm ging die Initiative aus ,wärend Schniefke der ruhigere war. Einige Themen wurden vom Verlag vorgegeben, andere sind eigene Kindheitserlebnisse oder von seinen eigenen Kindern.

 

              

Wolfgang Schubert April 2012

Wolfgang Schubert gehört zu den wenigen Menschen, dessen Handschrift lesbar ist. Geboren 1936 in Berlin. Am Anfang standen die Zeichnungen von Wilhelm Busch, danach war er in der Schule für den Humor an der Wandzeitung verantwortlich , Gebrauchswerber,Kunsthochschule Berlin und ab 1956 erste Zeichnungen im "Bauernecho". Seit 1961 Stammzeichner in der "Jungen Welt" und seit 1963 in der "Trommel".In der NBI waren seine Zeichnungen gefragt.

Sogar für die "Staatliche Versicherung " der DDR fertigte er Plakate und Zeichnungen an. Karikaturisten sind Seelenchirurgen, sie verabreichen den lesern von Humorseiten ohne Rezepte bittere Pillen. Schubert hat viele Pillen in seinem Leben verteilt.Seine politischen Karikaturen trafen meist den Nagel auf den Kopf. Auf die Karikatur blickt jeder leser einer Zeitung beim Durchblättern, deshalb ist die Verantwortung auch groß. Diesem Motto blieb er auch nach der Wende treu. Wolfgang Schubert ist ein Beobachter und Sammler.Seine Karikaturen sind weniger geworden und es liegt sicherlich nicht nur daran, das er inzwischen Rentner ist. 

             Urlaubspost aus dem Ferienlager

 

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