100 Jahre Comicgeschichte

Die Vielgestaltigkeit der Comic-Szene nach über 100 Jahren dokumentiert diese Ausstellung. Am 05. Mai  1895 wurde das erste Mal ein Comic Strip in einer amerik. Zeitung in Farbe abgedruckt. Das war die eigentliche Geburtsstunde des Comics.Der Begriff Yellow Press und die „erste Comic Figur“ The Yellow Kid ist somit geboren.

Deutlich gemacht werden dabei auch, wie ein durch europäische Einflüsse in den USA sich entwickelndes Genre seine Rückwirkung auf unseren Kontinent hatte.Insbesondere in den belgischen und französischen Comics ist dies zu sehen.Verschrieben sich die Inhalte der ersten Comics noch ganz der damaligen Komik, tauchten bald die "Superhelden" auf um die Menschen aus der Not zu "retten".Heute sind den Themen keine Grenzen mehr gesetzt und es werden alle Altersgruppen bedient.(Western, Krimi, SEX, Schwulencomics und Japanische Mangas)

Zusammengenommen erwächst aus dieser bizarren Mischung das Medium Comic, das in der Wechselwirkung aus Text und Bildern über ein grandioses Vokabular verfügt, das stets Alltagskultur geblieben ist, aber auch moderne Kunst und Literaturgeschichte sein kann.Bereits seit den sechziger Jahren stehen die Comics nach Kino und Fernsehen im Ruf " Neunte Kunst" zu sein. Ein Begriff, den der "Lucky Luke" Zeichner Morris geprägt hatte. Zum besten Botschaften wurde dabei ein "kleiner gallischer Krieger Namens "ASTERIX", mit seinem Freund "Obelix" und dem  kleinen Hund "IDEFIX", der auch die Comics in Deutschland salonfähig  machte.

Comiczeitschriften wie Spirou, Tintin, Pilote, ZACK haben sich in allen Altersgruppen als eine feste kulturelle Größe etabliert. Aber auch der internationale Comicsalon in Erlangen mit seinem   "Max und  Moritz" Preis hat seinen Teil dazu beigetragen, das Comics in Deutschland einen anderen Stellenwert haben.