Comics in der DDR

Der Comicgeschichte der SBZ und der DDR von 1945 bis 1990 gilt Thomas Möllers besondere Leidenschaft. Die bunte Welt der Comics im Osten war vielfältiger als Uneingeweihte denken mögen und versetzt auch immer wieder „ Wessis“ in Erstaunen.

Die Digedags, Fix und Fax, die Abrafaxe, Kundi, Atomino, Max und Tüte, Piefke und Schniefke, Korbine Früchtchen und andere begeisterten die Kinder und standen bei „Jung und Alt“ hoch im Kurs.

Die Comics, damals Bildergeschichten genannt, wurden anfangs in Tages- und Wochenzeitungen sowie Illustrierten, z.B. „ BZ am Abend“, „ Freie Welt“, „NBI“, „Frischer Wind“ und „Für Dich“ veröffentlicht. Im Juni 1953 erschien mit „Fröhlich sein und singen“ (FRÖSI), 1955 mit „ATZE“ und „Trommel“ sowie im Dezember 1955 mit dem erwähnten legendären „Mosaik von Hannes Hegen“ spezielle Trägerzeitschriften für Kinder- und Jugendcomics.

In der DDR wurden Comics und Kinderzeitschriften „staatlich“ gefördert um unter der Obhut des Jugendverbandes FDJ der sogenannten „Schund- und Schmutzliteratur“ des Westens Einhalt zu gebieten.

Dabei hatten alle Zeitschriften einen erzieherischen Aspekt zu vertreten.

Außer dem „MOSAIK“, dem „Bummi“ für Kinder im Vorschulalter sowie der Satire-

Zeitschrift „Eulenspiegel“ haben keine anderen Hefte die „Wende“ überlebt.

Die Comics der DDR sind ein Teil Kulturgeschichte, den es zu bewahren gilt

und der durch das Engagement von Enthusiasten wie Thomas Möller im Bewusstsein der Öffentlichkeit wach gehalten wird.